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Die Kapelle von Sankt Egarec

(Gemeinde Lampaul-Plouarzel)




Nur während der Veranstaltungen für die Öffentlichkeit zugänglich.

Parken (GPS): 48°26'39.4 N  4°46'14.6 W






Zugriff: Vom Dorf Lampaul-Plouarzel aus fahren Sie weiter in Richtung Hafen (links an der Gabelung vor der Bibliothek) und biegen dann links in die Rue St-Egarec (Beschilderung) ein. Am Kreisverkehr fahren Sie geradeaus. Die Kapelle befindet sich gleich nach der nächsten Kreuzung auf der rechten Seite.




  Die Kapelle Sankt-Egarec steht an der Stelle, an der die Tradition besagt, dass eine ehemalige Einsiedelei aus dem VI. Jahrhundert gebaut wurde. Sankt Egarec wäre einer der Begleiter von Sankt Pol Aurélien bei seiner Landung in Lampaul-Plouarzel mit anderen walisischen Mönchen gewesen. Tatsächlich wird Sankt Egarec nicht nur in der Pfarrei verehrt, sondern auch in mehreren anderen in Finistère, wo ihm die Macht zugeschrieben wird, Ohrenschmerzen und Taubheit zu heilen.
    Laut einem Forscher könnte, sein richtiger Name « Kar » sein, und er könnte von einem Ort namens Gwarec oder Garrec in Wales kommen. Kein historisches Dokument bestätigt dies, aber die Hypothese ist plausibel.


Die Statue des Heiligen Egarec, in der Kapelle,
stellt ihn mit einem strengen Gesicht dar,
trägt eine Mitra und hält einen Bischofsstab.
Diese Arbeit aus dem XVI. Jahrhundert ist durchbohrt,
um während der Prozessionen an einen Griff angepasst werden.

    Die Kapelle, sehr nüchtern, hat eine komplizierte Geschichte: mangels archäologischer Ausgrabungen sind weder von einer primitiven Einsiedelei oder einem Kloster noch von einem religiösen mittelalterlichen Gebäude, das sie ersetzt hätte, Spuren zu finden.
  Der Spitzbogen mit Blick auf die Haustür, der in einen sauberen Mauerwerk eintritt und die Glockenwand trägt, war jedoch einst im Kirchenschiff. Darunter, die Tür und die Moëllons nur erst spät füllent haben. Der Bogen und die Basis der Glockenmauer sind daher alles, was von einem Bauwerk aus dem 16. Jahrhundert übrig geblieben ist, das größer als das heutige war, und das sich jenseits des heutigen Eingangs streckte.

  Aber das Gebäude war versandet : Die benachbarte Düne bedeckte sie nach jedem Sturm unaufhaltsam. Die Kapelle wurde 1779 aufgegeben, da sie gefährlich wurde und vom Einsturz bedroht war.
  Fünfzig Jahre später tauchte nur sein Glockenturm aus der Düne auf. Es wurde dann aus dem Sand heraus geholt, um die Ruinen zu enthüllen.

  Auf Initiative von Rektor Jean Stéphan ermöglichten die Arbeiten 1838 den Bau der heutigen Kapelle und der Mauer, der sie von der Düne trennet. Der Neubau zum Kult zurückgegeben kannte, und bis 1895 dort jedes Jahr eine "Begnadigung der Muschele" organiziert war. 1948 erhielt das Denkmal durch eine Restaurierung sein heutiges Aussehen.



    Neben der Statue des Heiligen Egarec ist da eine Jungfrau mit Kind vom Ende des XV. Jahrhunderts, die an die in der Kapelle von Notre-Dame du Val in Trébabu erinnert.   Maria gibt Jesus mit ihrer rechten Hand eine Frucht von länglicher Form. Das Kind hält einen Globus, der die Universalität des Glaubens symbolisiert.

  Eine bescheidene Kapelle, wie viele andere, die aber eine gequälte Vergangenheit und eine unbestreitbare Originalität hat, die zeigt, wie viel Glauben und Beharrlichkeit einer Bevölkerung die Gefahren der Natur überwinden können.



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